Evangelisches Pfarramt Rod an der Weil

Das Schutz­kon­zept für den Besuch von Got­tes­diens­ten in der Kir­che Rod an der Weil. Zum Download.

Unse­re Kir­che mit den mar­kier­ten Plätzen.

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Licht am Ende des Tunnels

 

Mit dem Tod ist alles aus! Vie­le Men­schen den­ken so, und vie­les spricht auch dafür. Denn der­je­ni­ge, der stirbt, geht aus unse­rer Mit­te fort, sein Kör­per wird bald ver­we­sen und zer­fal­len. Viel bleibt nicht mehr von uns übrig.

Für ande­re ist der Tod ein gro­ßes, wenn auch unheim­li­ches Geheim­nis. „Der Tod – der Anfang von etwas!“ über­leg­te vor Jahr­zehn­ten Edith Piaf. Und als der berühm­te Natur­wis­sen­schaft­ler Lou­is Gay-Luss­ac 1850 starb, soll er gemur­melt haben: „Es fängt an, inter­es­sant zu werden.“

Wenn man so will, ist der Tod für uns alle eine gro­ße Unbe­kann­te, die uns zum Nach­den­ken anregt und bald skep­ti­sche oder inter­es­sier­te Gedan­ken weckt. Gera­de weil nie­mand so genau weiß, was kom­men wird oder was mit uns gesche­hen wird, schie­ßen die Phan­ta­sien dar­über ins Kraut. Der beharr­li­che Glau­be, nicht wirk­lich ver­lo­ren zu gehen und im Nichts zu ver­schwin­den, gehört seit jeher gefühls­mä­ßig zu unse­rem Weg durchs Leben. Reli­giö­se Men­schen klei­den die­se klei­ne, zar­te Hoff­nung, wie uns die Bibel über­lie­fert, in visio­nä­re Bil­der. So heißt es etwa am Ende der Bibel in der Offen­ba­rung des Johan­nes: „Dann sah ich einen neu­en Him­mel und eine neue Erde. Ich sah die hei­li­ge Stadt, das neue Jeru­sa­lem, von Gott her aus dem Him­mel her­ab­kom­men. Er wird in ihrer Mit­te woh­nen. Er wird alle Trä­nen von ihren Augen abwi­schen. Der Tod wird nicht mehr sein, kei­ne Trau­er, kei­ne Kla­ge, kei­ne Müh­sal. Denn was frü­her war, ist ver­gan­gen“.

Wäre das nicht wirk­lich schön? Wenn am Ende nicht Leid und Trau­er über unser Schick­sal ent­schie­den, son­dern Ein­tracht und Frie­den? Ich stel­le mir vor, dass das blei­ben wird, was ein Mensch aus­ge­strahlt hat. Ideen, Visio­nen, Her­zens­wär­me, die den Tod über­dau­ern wer­den, genau­so wie die lie­be­vol­le Ver­bun­den­heit unter­ein­an­der. Ein ande­res Bild für das Strah­len über den Tod hin­aus sind die Ster­ne. Ihr Licht ist seit Ewig­kei­ten unter­wegs und leuch­tet noch immer, obwohl sie viel­leicht irgend­wann ein­mal ver­lo­schen sind. Viel­leicht ist es mit uns Men­schen auch so ähn­lich, auch wenn wir sicher­lich nicht ewig leuch­ten werden.

In einer bibli­schen Geschich­te möch­te Mose unbe­dingt Gott schau­en. Weil das aber nicht so ein­fach ist, und kein Mensch Gott sehen kann, ohne zu ster­ben, muss Mose sich in einer Fels­spal­te schüt­zen, wäh­rend Got­tes Herr­lich­keit an ihm vor­über­zieht. Mose sieht nur Licht. Zur Beschrei­bung Got­tes reicht das nicht aus. Doch die Israe­li­ten berich­ten, dass Moses Ange­sicht sel­ber noch tage­lang geleuch­tet haben soll. Ja viel­leicht leuch­tet noch etwas von uns über unse­ren Tod hin­aus, so wie bei den Ster­nen und hilft ande­ren auf ihrem Wege, und lässt uns nicht ganz in Ver­ges­sen­heit gera­ten. Am Ende, so ver­ste­he ich unse­re christ­li­che Auf­er­ste­hungs­hoff­nung, ist Licht.

Mit herz­li­chen Grü­ßen und Segenswünschen

Pfar­rer Peter Lehwalder

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40 Jah­re Orga­nist in Rod an der Weil !

Unser Orga­nist Paul Achim Uhrig konn­te im August die­sen Jah­res auf eine 40 jäh­ri­ge Orga­nis­ten­tä­tig­keit in Rod an der Weil

zurück bli­cken. Wir sind sehr froh, einen so guten und zuver­läs­si­gen Orga­nis­ten in unse­rer Kir­chen­ge­mein­de zu haben. Paul-Achim hat im Alter von 14 Jah­ren mit dem Orgel­spiel ange­fan­gen und ab dem 16. Lebens­jahr in Rod an der Weil die Orgel über­nom­men. Es macht immer wie­der Freu­de, Paul-Achim, sei es beim Lied zum Ein– und Aus­gang oder den Lie­dern wäh­rend des Got­tes­dienst, an der Orgel zu hören. Wir freu­en uns auf eine wei­ter lan­ge musi­ka­li­sche Zusam­men­ar­beit mit Paul-Achim.

Ger­ne hät­ten wir die­ses Jubi­lä­um mit Paul-Achim und der Kir­chen­ge­mein­de ent­spre­chen­den gefei­ert. Dies ist uns Coro­na bedingt bedau­er­li­cher Wei­se nicht möglich.

Im nächs­ten Jahr steht ein wei­te­res gro­ßes Jubi­lä­um im kir­chen­mu­si­ka­li­schen Wir­ken von Paul-Achim an. Dann fei­ert unser Posau­nen­chor, des­sen Lei­tung Paul-Achim inne hat, sein 40 jäh­ri­ges Bestehen.

Auf Gott ver­trau­end, hof­fen wir 2022 in einem grö­ße­ren Rah­men die Jubi­lä­en und die Fer­tig­stel­lung der Pfarr­scheu­ne mit der Gemein­de fei­ern zu können.

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