Evangelisches Pfarramt Rod an der Weil

Das Schutz­kon­zept für den Besuch von Got­tes­diens­ten in der Kir­che Rod an der Weil. Zum Download.

Unse­re Kir­che mit den mar­kier­ten Plätzen.

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Geduld, Bewährung und Hoffnung

Die Coro­na-Pan­de­mie hat uns über ein Jahr lang zu schaf­fen gemacht. Vie­le Begeg­nungs­mög­lich­kei­ten waren ein­ge­schränkt. Dar­un­ter hat­ten auch unse­rer Kir­chen­ge­mein­den zu lei­den. Um uns gegen­sei­tig zu schüt­zen, muss­ten wir auf vie­les, was uns lieb und teu­er war, ver­zich­ten. Wir waren mit einer Situa­ti­on kon­fron­tiert, die kei­ner von uns bis­her so erlebt hat­te. Am Anfang dach­ten wir, dass die Pan­de­mie schnell abeb­ben wür­de, doch im Win­ter stie­gen die Infek­ti­ons­zah­len auf einen neu­en Höchst­stand. Jetzt mit dem begin­nen­den Som­mer erhof­fen wir uns Erleich­te­run­gen von dem per­ma­nen­ten Lock­down. Die Imp­fun­gen haben begon­nen und wir machen gro­ße Fort­schrit­te. Zum ers­ten Mal seit lan­gem sehen wir Licht am Ende des Tun­nels. Die Infek­ti­ons­zah­len gehen zurück, und auch die Todes­fäl­le neh­men ab. Wir kön­nen uns wie­der frei­er und unbe­fan­ge­ner bewe­gen, ein Restau­rant auf­su­chen und auch bald wie­der ins Schwimm­bad gehen. Es kann zwar noch kei­ne end­gül­ti­ge Ent­war­nung gege­ben wer­den, aber es sind Per­spek­ti­ven erkenn­bar gewor­den, die uns alle hof­fen las­sen, die Kri­se zu überwinden.

Gott sei Dank, kommt es mir aus tiefs­tem Her­zen, Gott sei Dank, dass wir Mit­tel und Wege gefun­den haben, uns zu bewäh­ren und nicht auf­ge­ge­ben haben, der Pan­de­mie zu weh­ren. Es hat uns alle etwas gekos­tet. Ent­beh­run­gen muss­ten wir in Kauf neh­men, aber auch schmerz­li­che Abschie­de von Men­schen, die wir lieb hat­ten. Für man­che war es sogar exis­tenz­be­dro­hend, wenn der Arbeits­platz in Gefahr war oder das Geschäft. Die Kri­se geht sicher nicht spur­los an uns vor­über. Sie hin­ter­lässt mög­li­cher­wei­se tie­fe Wun­den, die nicht so schnell hei­len wer­den. Ande­rer­seits bie­tet sie auch die Mög­lich­keit für einen Neu­an­fang und die Chan­ce, etwas anders zu machen. Viel­leicht geschwis­ter­li­cher und nach­hal­ti­ger zu leben.

Foto: Armin Hasselbächer

Ich habe in der Kri­se auch eine Her­aus­for­de­rung für unse­ren Glau­ben gese­hen. Wor­auf wir bau­en, wenn die Welt unsi­cher wird, was wir hof­fen kön­nen, wenn unse­re Zukunfts­plä­ne und All­tags­rou­ti­nen schei­tern. Und nicht zuletzt die Fra­ge, was ist uns wirk­lich wich­tig im Leben, wor­auf kommt es an, gera­de wenn unser Leben auf den Kopf gestellt wird und wir den Weg nicht mehr vor unse­ren Augen sehen. Wor­auf kön­nen wir bau­en? Wenn unser äußer­li­cher Halt weg­fällt, wenn die gesell­schaft­li­chen Ord­nun­gen kei­ne Sicher­heit mehr spen­den kön­nen, dann ist inner­li­che Stär­ke gefragt. Wir brau­chen see­li­schen Bei­stand und ein „fes­tes Herz,“ wie die Bibel es nennt, das in Gott und sei­ne Macht ver­traut. Kri­sen gibt es immer wie­der in unse­rem Leben, sie schwä­chen uns aber nicht nur, son­dern als Bewäh­rungs­pro­ben, rufen sie auch Wider­stands­kraft in uns her­vor und hel­fen zu bewäl­ti­gen, was wir sonst nicht schaf­fen wür­den. Dazu ist beson­ders Geduld nötig, denn so schnell geht es nicht. Hei­lung braucht Zeit. Der Apos­tel Pau­lus wuss­te das. Er schrieb im Brief an die Römer (5, 3–5) über die Tugend der Geduld: „Wir wis­sen, dass Bedräng­nis Geduld bringt, Geduld aber Bewäh­rung, Bewäh­rung aber Hoff­nung, Hoff­nung aber lässt nicht zuschan­den wer­den, denn die Lie­be Got­tes ist aus­ge­gos­sen in unse­re Her­zen durch den Hei­li­gen Geist, der uns gege­ben ist.

So hof­fen wir mit Pau­lus, dass sich in der Pan­de­mie der Glau­be an die Lie­be und Güte Got­tes bewäh­ren wird, und dass dar­aus Hoff­nung ent­springt. Viel­leicht sind wir schon über den Berg, und die grü­nen Auen und Täler des Lebens lie­gen wie­der vor uns, doch auch wenn sie noch auf sie war­ten las­sen, ver­trau­en wir dar­auf, dass Geduld, Bewäh­rung bringt, Bewäh­rung aber Hoff­nung. Hoff­nung aber lässt uns Ver­trau­en gewin­nen und schenkt uns Per­spek­ti­ven für die Zukunft, die wir aus Got­tes Hän­den nehmen.

Mit herz­li­chen Grü­ßen und Segenswünschen

Pfar­rer Peter Lehwalder

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40 Jah­re Orga­nist in Rod an der Weil !

Unser Orga­nist Paul Achim Uhrig konn­te im August die­sen Jah­res auf eine 40 jäh­ri­ge Orga­nis­ten­tä­tig­keit in Rod an der Weil

zurück bli­cken. Wir sind sehr froh, einen so guten und zuver­läs­si­gen Orga­nis­ten in unse­rer Kir­chen­ge­mein­de zu haben. Paul-Achim hat im Alter von 14 Jah­ren mit dem Orgel­spiel ange­fan­gen und ab dem 16. Lebens­jahr in Rod an der Weil die Orgel über­nom­men. Es macht immer wie­der Freu­de, Paul-Achim, sei es beim Lied zum Ein– und Aus­gang oder den Lie­dern wäh­rend des Got­tes­dienst, an der Orgel zu hören. Wir freu­en uns auf eine wei­ter lan­ge musi­ka­li­sche Zusam­men­ar­beit mit Paul-Achim.

Ger­ne hät­ten wir die­ses Jubi­lä­um mit Paul-Achim und der Kir­chen­ge­mein­de ent­spre­chen­den gefei­ert. Dies ist uns Coro­na bedingt bedau­er­li­cher Wei­se nicht möglich.

Im nächs­ten Jahr steht ein wei­te­res gro­ßes Jubi­lä­um im kir­chen­mu­si­ka­li­schen Wir­ken von Paul-Achim an. Dann fei­ert unser Posau­nen­chor, des­sen Lei­tung Paul-Achim inne hat, sein 40 jäh­ri­ges Bestehen.

Auf Gott ver­trau­end, hof­fen wir 2021 in einem grö­ße­ren Rah­men die Jubi­lä­en und die Fer­tig­stel­lung der Pfarr­scheu­ne mit der Gemein­de fei­ern zu können.

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