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Das Schutz­kon­zept für den Besuch von Got­tes­diens­ten in der Kir­che Rod an der Weil. Zum Download.

Unse­re Kir­che mit den mar­kier­ten Plätzen.

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Ein neues Jahr hat begonnen.

Es fängt an wie das alte auf­ge­hört hat, im Kri­sen­mo­dus. Unse­re Poli­ti­ke­rin­nen haben den Weih­nachts­lock­down noch ein­mal ver­schärft und sogar bis Mit­te Febru­ar ver­län­gert. Wir hät­ten es uns anders gewünscht und wären lie­ber opti­mis­ti­scher und freu­di­ger ins neue Jahr gestar­tet. Aber wahr­schein­lich geht es nicht anders und irgend­wie war das auch vor­aus­zu­se­hen. Es gibt zwar Kri­tik an den ver­häng­ten Maß­nah­men, da im Moment zu weni­ge Impf­stof­fe zur Ver­fü­gung ste­hen, aber es gibt kaum ernst­haf­te Alter­na­ti­ven. Immer­hin wird inzwi­schen geimpft, sogar hier bei uns in Weil­rod. Die Men­schen im Senio­ren­heim Car­pe diem in Has­sel­bach gehör­ten zu den Ers­ten und damit auch zu den Glück­li­chen, die in unse­rer Nähe geimpft wer­den konn­ten. Für alle wei­te­ren über 80-jäh­ri­gen sol­len die Imp­fun­gen Mit­te Janu­ar begin­nen. Das lässt uns hof­fen, dass wir die Pan­de­mie in die­sem Jahr wenigs­tens ein­däm­men kön­nen, wenn nicht sogar besiegen.

Die Lage ist ernst und stellt uns vor immer neue Her­aus­for­de­run­gen. Jetzt müs­sen wir die zwei­te Infek­ti­ons­wel­le bewäl­ti­gen. Erneut sind Ein­schrän­kun­gen nötig, die nicht nur belas­tend sind, son­dern auch exis­tenz­ge­fähr­dend. Eini­ge Berufs­grup­pen und Betrie­be sind dadurch ver­stärkt in Bedräng­nis gera­ten. Natür­lich ist unse­re Hoff­nung auf die Imp­fun­gen groß, doch so bald wer­den wir nicht in unse­re alte Nor­ma­li­tät zurück­keh­ren können.

In unse­ren Kir­chen­ge­mein­den muss­ten wir im zurück­lie­gen­den Jahr und sogar dar­über hin­aus bis heu­te auf vie­les ver­zich­ten, das für uns beson­ders wich­tig ist. Die Gemein­schaft mit ande­ren Men­schen, das Sin­gen und Musi­zie­ren in unse­ren Got­tes­diens­ten und Kon­zer­ten. Wir muss­ten dar­auf ver­zich­ten, uns die Hand zu geben oder zu umar­men. Das ist uns nicht leicht gefal­len, und vie­le Ent­schei­dun­gen haben wir schwe­ren Her­zens getrof­fen, immer in der Absicht, Schlim­me­res zu ver­mei­den. Doch ich bin mir sicher, dass wir damit dazu bei­getra­gen haben, einen schwe­re­ren Ver­lauf der Pan­de­mie zu verhindern.

Vor­sich­tig und umsich­tig müs­sen wir auch in die­sem neu­en Jahr sein. Sich gegen­sei­tig zu schüt­zen und auf­ein­an­der zu ach­ten ist nicht nur ein Gebot christ­li­cher Nächs­ten­lie­be, son­dern ein Gebot der Stun­de. Es gilt gera­de für die­ses Jahr und wird mit uns gehen.

Einen ähn­li­chen Ton schlägt auch die Jah­res­lo­sung 2021 an. Sie lau­tet: „Jesus Chris­tus spricht: Seid barm­her­zig, wie auch euer Vater barm­her­zig ist!“ (Lukas 6, 36)

Sie kann uns viel­leicht dar­in bestär­ken, die Coro­na-Pan­de­mie als Her­aus­for­de­rung anzu­neh­men, in die Gott uns gestellt hat und auch hin­aus­füh­ren wird. Es gibt auch in einer Kri­se Wege und Mög­lich­kei­ten. Mit Got­tes Hil­fe wer­den wir auch in die­ser Zeit bestehen können.

Die Barm­her­zig­keit, von der die Jah­res­lo­sung spricht, kann uns dabei hel­fen die­se Kri­se mensch­lich zu gestal­ten und über man­che Feh­ler hin­weg­zu­se­hen, die wir natür­lich nach wie vor machen wer­den. Auch wenn der Ton im Moment rau­er und immer wie­der nach Schul­di­gen und Ver­säum­nis­sen gesucht wird, hilft Barm­her­zig­keit uns, Ver­ständ­nis zu ent­wi­ckeln für unse­re Nächs­ten, in ihrem beson­de­ren Umfeld und ihrer Not.

Barm­her­zig­keit nach bibli­schem Ver­ständ­nis bedeu­tet nicht ein­fach nur Mit­leid zu haben oder acht­sam zu sein, son­dern es bedeu­tet auch Feh­ler zu ver­zei­hen, um dadurch mensch­li­ches Zusam­men­le­ben im Ange­sicht Got­tes zu ermög­li­chen. Es gilt Gna­de vor Recht und „im Zwei­fel für den Angeklagten.“

Man kann Schul­den bis auf den letz­ten Cent ein­for­dern, und das ist gän­gi­ge Pra­xis, man kann Stra­fen ent­schlos­sen ein­kla­gen und durch­set­zen, man kann sie aber auch erlas­sen und im Sin­ne Jesu barm­her­zig sein. Da wir alle Feh­ler machen und schul­dig wer­den, sind wir auch alle auf ein gnä­di­ges und barm­her­zi­ges Gegen­über ange­wie­sen, das ver­zeiht und Leben schenkt. Ich glau­be, wer das ein­mal erlebt hat, dem fällt es auch leich­ter ande­ren gegen­über barm­her­zig zu sein. „Leben und Leben las­sen“, im Sin­ne von Schen­ken, könn­te dar­um als Mot­to die Jah­res­lo­sung 2021 ergän­zen und uns alle dazu ermu­ti­gen, barm­her­zig durchs Leben zu gehen. Die Coro­na-Kri­se wird hof­fent­lich bald über­wun­den wer­den, der Auf­ruf barm­her­zig zu sein, wird uns auch in Zukunft begleiten.

Vie­le Grü­ße und ein gesun­des und barm­her­zi­ges Neu­es Jahr,

Ihr Pfar­rer Peter Lehwalder

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40 Jah­re Orga­nist in Rod an der Weil !

Unser Orga­nist Paul Achim Uhrig konn­te im August die­sen Jah­res auf eine 40 jäh­ri­ge Orga­nis­ten­tä­tig­keit in Rod an der Weil

zurück bli­cken. Wir sind sehr froh, einen so guten und zuver­läs­si­gen Orga­nis­ten in unse­rer Kir­chen­ge­mein­de zu haben. Paul-Achim hat im Alter von 14 Jah­ren mit dem Orgel­spiel ange­fan­gen und ab dem 16. Lebens­jahr in Rod an der Weil die Orgel über­nom­men. Es macht immer wie­der Freu­de, Paul-Achim, sei es beim Lied zum Ein– und Aus­gang oder den Lie­dern wäh­rend des Got­tes­dienst, an der Orgel zu hören. Wir freu­en uns auf eine wei­ter lan­ge musi­ka­li­sche Zusam­men­ar­beit mit Paul-Achim.

Ger­ne hät­ten wir die­ses Jubi­lä­um mit Paul-Achim und der Kir­chen­ge­mein­de ent­spre­chen­den gefei­ert. Dies ist uns Coro­na bedingt bedau­er­li­cher Wei­se nicht möglich.

Im nächs­ten Jahr steht ein wei­te­res gro­ßes Jubi­lä­um im kir­chen­mu­si­ka­li­schen Wir­ken von Paul-Achim an. Dann fei­ert unser Posau­nen­chor, des­sen Lei­tung Paul-Achim inne hat, sein 40 jäh­ri­ges Bestehen.

Auf Gott ver­trau­end, hof­fen wir 2021 in einem grö­ße­ren Rah­men die Jubi­lä­en und die Fer­tig­stel­lung der Pfarr­scheu­ne mit der Gemein­de fei­ern zu können.

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